Werde zum Schöpfer Deines Lebens!

Raunachtseminar 2020
mit Melanie Striewe

Praxisseminar Rauhnächte 2020

 „Begegne der Magie der 12 heiligen Nächte und stell Deine Weichen für das neues Jahr!“

„Lass Dich verzaubern, reinigen und führen und verbinde Dich mit den „anderen“ Reichen.

An diesen zwei Terminen wollen wir uns gemeinsam und bewusst auf die 12 heiligen Nächte einstimmen und uns für diese wundervolle Zeit vorbereiten, So dass wir die Rauhnächte in Ruhe, Kraft und magischer Energie genießen können.

Wir möchten die Weichen für das neue Jahr einstellen, die neuen Monate segnen und uns für den Segen öffnen. „Altes“ annehmen, loslassen und transformieren, vergeben, uns mit Engeln verbinden, unsere Ahnenlinie heilen und „neues“ in unser Leben einladen.

Wir möchten in uns hineinspüren und die Wünsche finden, die wir im nächsten Jahr für uns in die Erfüllung gehen lassen möchten um uns an Ihnen zu erfreuen und zu wachsen.

Gemeinsam werden wir Liebe und Segen in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft senden.

Ich freue mich auf ein gemeinsames Einstimmen auf die bewegenden und magischen Rauhnächte mit Dir!

Das Rauhnachtsemniar findet an zwei Terminen statt. Sie sind einzeln buchbar.

Teil 1: Samstag, 14. November 2020, 10:00 – 16:00 Uhr, Kosten:  95,00 Euro.

Teil 2: Sonntag, 29. November 2020, 10:00 – 16:00 Uhr, Kosten:  85,00 Euro.

Sei gerne dabei und freu Dich Dein Leben zu gestalten – mit Liebe, Dankbarkeit und Freude! 

Preise und Anmeldung

Teil 1: Samstag, 14. November 2020

Dauer: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Preis: 95,00 Euro 

Teil 2: Sonntag, 29. November 2020

Dauer: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Preis: 85,00 Euro pro Termin 

Hier erfährst Du mehr zu den Rauhnächten

DIE 12 RAUHNÄCHE – Die heilige Zeit zwischen den Jahren

Zustande gekommen sind die Rauhnächte aufgrund der Diskrepanz zwischen dem Sonnenjahr und dem Mondjahr. Ein Mondmonat, also die Mondphasen von Neumond zu Neumond dauert ca. 29,5 Tage. 12 Mondmonate ergeben somit genau 354 Tage für das Mondjahr. Das Sonnenjahr von Wintersonnenwende zu Wintersonnenwende dauert aber bekanntermaßen ca. 365,25 Tage. Es verbleibt eine Differenz von 11 Tagen und damit 12 Nächten.

 

Die Wurzeln DER RAUNÄCHTE

Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen der Toten die Lebenden auf. Die Rauhnächte sind eine Zeit der Wiederkehr der Seelen und des Erscheinens von Geistern.

In der mithräisch-phrygischen Religion der Antike (u.a. in Rom) gab es nachweislich eine Festzeit von zwölf Tagen oder Nächten, die auch den Iranern heilig waren. Es wird auch berichtet, daß Mithras mit den Seelen seiner Glaubenskrieger in dieser Zeit in wildem Zuge über die Erde jage, womit einmal mehr eine Parallele zur altgermanischen Tradition festgestellt wäre.

ALTE MYTHEN, BRÄUCHE & RITUALE RUND UM DIE RAUHNÄCHTE

Um die Rauhnächte hat sich im Volk allerlei Aberglauben angesammelt. Man glaubte, Tiere könnten reden. Wäsche durfte nicht über Nacht hängen bleiben. Dem Geschehen in diesen Nächten kam größte Bedeutung zu, denn ihnen wurde eine geheimnisvolle Bedeutung für die Zukunft zugewiesen. In Los- und Orakelbräuchen dachte man, in die Zukunft zu blicken, so sollte jede der 12 Nächte etwas über den entsprechenden Monat des nächsten Jahres verraten können, besonders die Träume in diesen Nächten. In den zwölf Nächten wurde kein Garn gesponnen, weil man glaubte, daß sonst Hel (Frau Holle) käme und das Garn verunreinige oder weil man Zank und Ungeziefer in das Haus zu spinnen meinte. Aus alter Zeit wird berichtet, daß die Mädchen bedacht waren, bis dahin allen Flachs vom Rocken abzuspinnen und die Stuben in Ordnung zu bringen. War ein Rocken nicht abgesponnen, so verwirrte die Perchta allen Flachs. Traf sie aber gar um diese Zeit die Spinnerinnen bei der Arbeit an, so gab es eine harte Strafe.

Man sollte in den Rauhnächten nicht dreschen, sonst verdürbe das Getreide, so weit man den Schall hörte. Man sollte außerdem nicht aus einem unverdeckten Brunnen trinken. Auch fürchtete man, daß die Hühner das ganze Jahr über keine Eier legen würden.

An diesem letzten Abend im Jahre sollte selbst Putzen und Fegen unterbleiben wie auch das Backen, damit alles Unheil von Haus und Hof, sowie allen Bewohnern fernblieb. In manchen Gegenden hütete man sich davor, Hülsenfrüchte zu essen, weil man sonst Geschwüre zu bekommen glaubte. Mancherorts war es Sitte, in den zwölf Nächten in den Garten zu gehen, an allen Obstbäumen zu rütteln und ihnen zuzurufen: „Bäumchen, schlaf nicht, Frau Hel (oder Holle) kommt!“

Persönliche Orakel wurden befragt, ein Brauch, der sich im Bleigießen zu Silvester erhalten hat. Spenden an Heischende (zum Beispiel Sternsinger und Müllabfuhr) sollten das Glück bewahren. Durch Räuchern und durch geweihte „Maulgaben“ für das Vieh sollte Unheil von Haus und Hof abgewehrt werden. Die erscheinenden wiederkehrenden Seelen und Geister (Überbleibsel der „wilden Jagd“) wurden bewirtet oder durch Räuchern, Lärmen oder Kreuzeszeichen abgewehrt.

An diesen Abenden durchräucherte ein Priester oder der Hausherr oder die Hausfrau nach dem Abendläuten alle Räume des Hauses und die Ställe mit geweihten Kräutern oder Weihrauch und besprengte sie mit Weihwasser. Durch diese Segnung glaubte man, Geister und Dämonen abzuwehren.

Dieses Räuchern war früher in weiten Teilen Süddeutschlands und Tirols üblich, ist heute jedoch nur noch einzeln bekannt. In eine Pfanne oder einem anderen Behälter wird Glut aus dem Herd gegeben. Auf die Glut legt man Weihrauch, Teile des am Palmsonntag geweihten Palmbesens oder andere geweihte Kräuter. Unter Gebet zog man mit der Pfanne durch das Haus. Hinter dem Vorbeter mit der Rauchpfanne segnet eine zweite Person mit Weihwasser jedes Zimmer. Die Glutreste werden üblicherweise ins Feuer geworfen.

In manchen Gegenden von Süd- und Osttirol wird über den Rauch eine Kopfbedeckung (Hut, Mütze Kopftuch) gehalten und dann aufgesetzt. Man glaubt, daß man dadurch unterm Jahr vor Kopfschmerzen sicher sei.

In den Rauhnächten bleibt für die Heiden das Jahresrad stehen. Auch für die Germanen stand die Sonne in der Zeit nach der Wintersonnenwende zwölf Tage lang still. Altes ist noch nicht ganz gegangen, das Neue ist noch nicht stark genug. Die Kräfte, die das Rad des Jahres antreiben, manifestieren sich in dieser Zeit. Alles wird durcheinander gewirbelt. Jetzt sind die Nächte am längsten, hoch im Norden herrscht gar die Polarnacht mit völliger Dunkelheit. Dies ist die Wolfszeit der Edda, in der die Sonne schwarz wird. Daher der Volksglaube, man dürfe in den „Zwölften“ den „Wolf“ nicht beim Namen nennen.

In diesen Nächten finden laut Überlieferung heftige Kämpfe zwischen den todbringenden Mächten der Finsternis und den belebenden Kräften des Lichtes statt. Auch die Menschen sind in dieser Zeit besonders empfindsam, genau wie das kleine Lichtfünklein, das sich gerade erst entfaltet hat und noch besonderen Schutz benötigt.

Es sind die Nächte Odins, der obersten Gottheit, die erfüllt waren vom Brausen des Sturmwindes, vom Bellen der Hunde, Wiehern der Rösser und Wehklagen der Walküren, eine Zeit, in der jede Tätigkeit ruhen mußte. Es durfte kein Recht gesprochen, kein Wasser aus dem Brunnen geholt und keine Kuh gemolken werden. Mit dem Verabreichen des Gildebrotes (Gilde von altgermanisch „gield“ oder „gildi“, was opferbereite Brüderschaft bedeutet) versuchte man, die himmlischen Mächte zu versöhnen und die Angst zu überwinden, weiterhin der Kälte und Finsternis ausgeliefert zu sein.

Man glaubte, daß Odin in dieser Zeit allen Totenseelen, bösen Geistern und Dämonen Ausgang gewährte. Mit Weihrauch mußten diese wieder aus den Häusern vertrieben werden. Vielerorts wurden und werden in dieser Jahreszeit lärmende Umzüge mit fratzenhaften Masken veranstaltet, womit man den Dämonen das Fürchten lernen will. Ein Überbleibsel davon sind die Perchtennacht (siehe Perchtenfest) und der Karneval.

Die Wilde Jagd oder das Wilde Heer entspringt dem germanischen Glauben, daß der einäugige Odin beziehungsweise Wotan mit seinem geisterhaften Gefolge zwischen den Jahren durch die Lüfte reitet. Er wird manchmal von seiner Gattin Frigg beleitet. Frigg wurde auch Frick, im Harz Frau Harke, in Thüringen Frau Holle und in Süddeutschland Frau Berchta genannt, obwohl die letzten beiden mit Hel und nicht mit Frigg identifiziert werden.

Die Wilde Jagd wird auch von zahlreichen Tieren begleitet, unter anderem auch Odins Wölfe und Raben, aber auch die anderen Geister besitzen allerlei Tierfüße. Als angeblicher Beweis dient die sogenannte „Kuhtrittmuschel“. Diese bis zu 20 Zentimeter große Muschel aus dem späten Erdaltertum, welche u.a. auf dem Dachstein-Plateau in Österreich häufig gefunden wird, hat einen herzförmigen Querschnitt und erinnert an die Trittspuren von Rindern.

Als eine weitere Form des Fußabdruckes von Alben, Druden, Kobolden und anderen Geistern galt der fünfzackige Drudenfuß. Dieser ist auf versteinerte Stachelhäuter (Seeigel, Seesterne usw.) zurückzuführen. Das Skelett dieser Tiere ist fünfstrahlig symmetrisch, und das ist so ungewöhnlich, daß ihnen magische Bedeutung zugemessen wurde. Deshalb hat man fossile Seeigel schon in der Bronzezeit als magische Grabbeigaben verwendet.

Eine seltene muschelähnliche Tiergruppe, die Brachiopoden, erinnern in ihrer Form an Vögel. Man nannte sie früher auch „Heilig-Geist-Steine“. Die Ammoniten waren mit den heutigen Tintenfischen verwandt. Sie trugen schneckenähnliche Schalen und sind vor ca. 65 Millionen Jahren gleichzeitig mit den Sauriern ausgestorben. Man hielt sie lange Zeit für versteinerte Schlangen. Da manche fossile Überreste ungewöhnlich groß waren, wucherten in der Folge allerlei Drachengeschichten. So wurden Ammoniten, versteinerte Korallen sowie Knochen des Höhlenbären mit Drachen in Verbindung gebracht. Fossile Haizähne galten als Drachenzähne oder Drachenzungen.

Die Seelen der Verstorbenen, ferner Schweine, Hasen und andere Tiere sollen in diesen zwölf Tagen das Gefolge der wilden Horde bilden. Dem Heer von 432.000 Geistern eilen 24 schwarze Hunde bellend voraus. Das Geisterheer braust nachts mit Jagdrufen und Hundegebell durch die Luft.

Frau Holle, die mit Freyja, Frigga oder am wahrscheinlichsten mit Perchta oder Hel identifiziert werden kann, ist Schutzpatronin dieser Tage. Sie mag es normalerweise nicht, wenn jemand faul oder unnütz in den Tag hineinlebt, sie ist sehr streng und achtet darauf, daß jeder seiner Bestimmung gemäß lebt und sich entwickelt. Nur in diesen zwölf Tagen erlaubt Frau Holle, daß man sich ausruht und ganz auf sein Inneres und Wesentliches besinnt. Sie schätzt es auch durchaus, wenn man ihr kleine Geschenke oder Aufmerksamkeiten macht. Vielleicht erweist sie sich dann im kommenden Jahr gnädig und erfüllt so manchen tief ersehnten Wunsch.

Um diese Zeit sollten die Menschen ja nicht den Unwillen der Geister erregen. Die Arbeit hatte jetzt zu ruhen, und die Menschen sollten Rückschau halten auf das vergangene Jahr und sich auf das neue vorbereiten, um es würdig zu empfangen.

In den Rauhnächten entscheidet sich nach germanischem Mythos das Geschick allen Lebens auf Erden, darum boten die Menschen alles auf, um dem werdenden Licht zu Hilfe zu kommen. Mit auserlesenen Räucherkräutern, Fichtenharz und Weihrauch sollte alles Böse vertrieben werden. Der alte Volksglaube hielt daran fest, daß es in den 12 Nächten „umgeht“, daß böse Geister und ganz allgemein die „Mächte der Finsternis“ in dieser lichtarmen und darum gefährlichen Zeit ihr Unwesen treiben.

Zu Jul beziehungsweise Weihnachten läßt man alles hinter sich, was nicht mehr zu einem gehört. In den Rauhnächten beziehungsweise zu Silvester werden gute Vorsätze für das nächste Jahr gemacht. Symbolisch nehmen die „Geister“ der Rauhnächte alles mit, was die Menschen „über Bord“ geworfen haben und die Zukunft wird gewebt. 

 

KALENDARISCHER BEGINN DER RAUHNÄCHTE

Es gibt unterschiedliche Auffassungen über Beginn und Ende der Rauhnächte. Welcher man folgt, ist wohl Geschmackssache, allerdings könnten dann die Monatsorakel ein wenig verschoben sein. Die altgermanische Auffassung geht davon aus, dass die Rauhnächte mit der Nacht nach dem Julfest (Wintersonnenwende) beginnen. Jul ist die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, demnach wäre die erste Rauhnacht vom 22. auf den 23. Dezember und die zwölfte in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar.

Die christliche Auffassung lässt die Rauhnächte weitgehend natürlich erst nach dem heiligen Abend beginnen. Dieser ist bekanntlich die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, danach wäre die erste Rauhnacht die Nacht vom 25. auf den 26. Dezember und die zwölfte vom 5. auf den 6. Januar, den Dreikönigstag.

 

RAUHNÄCHTE NACH DER CHRISTLICHEN ZEITRECHNUNG

DIE WIEDERGEBURT DES LICHTS

Ab dem 23.12.2019 wird das Licht wieder geboren. Ab jetzt werden die Tage wieder länger.

Das Licht siegt über die Dunkelheit, während der Winter seinen Übergang in den kommenden Frühling findet.

Das wiedergeborene Licht gibt uns die Kraft, etwas Neues in uns zu gestalten, weiter zu wachsen und wieder zu erblühen.

Wandern wir in der Tiefe der Nacht,

kommt, Visionen, erwacht.

Träume geboren aus eigner Macht,

wir weben die Welt heute Nacht.“

(Schwitzhüttenlied)

Im Christentum wurde vor vielen Jahrhunderten die Geburt des Lichtes auf den 24.12. gelegt, auf den Tag der Geburt Jesu, der den Gläubigen auch das Licht bringen soll. Dieses Datum ist für die meisten der Beginn der Rauhnächte.

Sie beginnen in der Nacht vom 24. Auf den 25. Dezember um 0:00 Uhr.

Sie laden uns ein, das alte Jahr abzuschließen und das neue Jahr willkommen zu heißen.

 

DIE RAUHNÄCHTE – und für welchen Tag sie stehen…


Das neue Jahr – Der 24. Dezember

Der 24. Dezember steht für neue Jahresenergie.

Der Januar – Der 25. Dezember

Die erste Rauhnacht vom 24.12. auf den 25.12. läutet die Energie für den Januar ein.

Der Februar – Der 26. Dezember

Die zweite Rauhnacht vom 25.12. auf den 26.12. läutet die Energie für den Februar ein.

Der März – Der 27. Dezember

Die dritte Rauhnacht vom 26.12. auf den 27.12. läutet die Energie für den März ein.

Der April – Der 28. Dezember

Die vierte Rauhnacht vom 27.12. auf den 28.12. läutet die Energie für den April ein.

Der Mai – Der 29. Dezember

Die fünfte Rauhnacht vom 28.12. auf den 29.12. läutet die Energie für den Mai ein.

Der Juni – Der 30. Dezember

Die sechste Rauhnacht vom 29.12. auf den 30.12. läutet die Energie für den Juni ein.

Der Juli – Der 31. Dezember

Die siebte Rauhnacht vom 30.12. auf den 31.12. läutet die Energie für den Juli ein.

Der August – Der 1. Januar

Die achte Rauhnacht vom 31.12. auf den 01.01. läutet die Energie für den August ein.

Der September – Der 2. Januar

Die neunte Rauhnacht vom 01.01. auf den 02.01. läutet die Energie für den September ein.

Der Oktober – Der 3. Januar

Die zehnte Rauhnacht vom 02.01. auf den 03.01. läutet die Energie für den Oktober ein.

Der November – Der 4. Januar

Die elfte Rauhnacht vom 03.01. auf den 04.01. läutet die Energie für den November ein.

Der Dezember – Der 5. Januar

Die zwölfte Rauhnacht vom 04.01. auf den 05.01. läutet die Energie für den Dezember ein.

 

VORBEREITUNG AUF DIE 12 HEILIGEN NÄCHTE

DIE ADVENTSZEIT

In der Adventszeit beginnt die Zeit der Stille. Es ist die Zeit der Einkehr, Reinigung und Öffnung für das, was uns im nächsten Jahr erwarten wird.

Wenn Du möchtest, kannst Du Dir schon in der Adventszeit jeden Tag bewusst Zeit für Dich nehmen und Dich fragen, was Du im alten Jahr zurücklassen möchtest – und was Du in Deinem neuen Jahr begrüßen möchtest.

Es ist eine wunderbare Zeit um mit den Ahnen, Naturwesen und Engeln in Kontakt zu kommen und sich inspirieren zu lassen.

DIE WINTERSONNENWENDE

Die Wintersonnenwende – die längste Nacht

Die Wintersonnenwende ist am 22. Dezember. An diesem Tag ist der Höhepunkt der Dunkelheit. Auf der Nordhalbkugel erleben wir die längste Nacht.

DIE WINTERSONNENWENDE-FEIER

Die Wintersonnenwende-Feier leitet die Rauhnächte ein. Die Zeit der Wintersonnenwende vom 21. auf den 22. Dezember 2019 hält eine besondere Rauhnächtekraft bereit, die Du folgendermaßen nutzen kannst:

  1. Schreibe auf Zettel all Deine Ängste und Befürchtungen

Lasse alles los, was Dir Kummer und Sorgen bereitet und was sich in diesem Jahr nicht erfüllen konnte. Bitte um Erlösung von Schmerzen und Krankheiten. Schreibe Deine Ängste und Befürchtungen auf Zettel und verbrenne sie in einer Feuerschale. Übergib alle Aspekte des Unfriedens dem Feuer und der geistigen Welt. Danke für die wichtige Erfahrung und bitte um Transformation der Energie. Bitte die geistige Welt, Dir zu helfen alles loszulassen. Verbinde Dich mit der Kraft des Feuers, die in dieser Nacht sehr besonders ist. Vertraue, dass die Verwandlung geschieht. Durch das Zerfallen zu Asche wird alles, was Du aufgeschrieben hast und verbrennst, symbolisch der geistigen Welt zur Transformation überreicht.

  1. Schreibe auf Zettel Deine Ziele, Vorhaben und Wünsche

Nachdem Du Dich von allem Negativen gelöst hast, ist Platz für Positives. Konzentriere Dich in Ruhe auf private und berufliche Vorhaben und Ziele für das neue Jahr. Schreibe nun Deine Ziele, Vorhaben oder Wünsche auf und benutze dafür jeweils einen Zettel. Auch diese Wünsche kannst Du verbrennen und Die geistige Welt und Unterstützung und Erfüllung bitten.

 

Dies kannst Du tun, um Dich auf die Rauhnächte vorzubereiten und einzustimmen:

Reinige Dich und Deine Wohnung, Räuchere, räum auf, kaufe für jede Rauhnacht eine Kerze, ein Feuerzeug oder Streichhölzer, kaufe Dir ein Notizbuch für Deine Tagesthemen & Gedanken, kaufe Dir ein Buch über die Rauhnächte mit entsprechenden Übungsvorschlägen, oder überlege Rituale für Deine Rauhnächte, vielleicht findest Du Meditationen auf YouTube anhören, oder Du hast ein Gedichtband, oder ein Kartenset, … spüre in Dich hinein, ob es noch etwas gibt, was Du Dir für Deine Zeit in den Rauhnächten besorgen möchtest.

Die Wunschkiste – 13 Wunschthemen für Dein neues Jahr

Wenn Du magst, schreibe 13 Wunschthemen auf, die Du im nächsten Jahr in Dein Leben integrieren möchtest. Was sind Deine Herzenswünsche für das neue Jahr? Frieden? Liebe? Eine erfüllte Partnerschaft? Eine besondere Reise? Lass Deiner Fantasie freien Lauf.

Falte dann die 13 Zettel so, dass man den Inhalt nicht mehr erkennen kann. Lege die Wünsche in eine Kiste oder ein Säckchen. Gehe in jeder Rauhnacht gegen Abend, in die Natur und ziehe einen Zettel, meditiere zu dem Thema, segne es und lasse liebevolle Energie in dies Thema fließen. Überlege Dir, was Du in Bezug auf das Thema loslassen möchtest – und was Du willkommen heißen möchtest.

Wenn Du magst, dann verbrenne diesen Zettel dann in einer feuerfesten Schale und schicke Deine Wünsche ins Universum. Spüre in dich hinein, während dein Wunsch verbrennt. Um diesen Wunsch wird sich nun die geistige Welt kümmern. Verteile die Asche in der Natur und bedanke dich bei allen geistigen Helfern und der Natur für ihre Unterstützung. So verfahre 12 x. Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich deine Wünsche brennen und was du dabei empfindest.

Der 13. Zettel steht für Deinen Jahreswunsch. Wenn Du magst, ziehe diesen ebenfalls in der ersten Rauhnacht.

IDEENSAMMLUNG

Hier stelle ich Dir eine Ideensammlung für Deine 12 heiligen Nächte zusammen. Du kannst diese Rituale natürlich auch schon vor den Rauhnächten ausüben. Vertraue Deinem Herzen.

Lass Dich einfach führen und vertraue Dir und der geistigen Welt, dass Dir immer genau die Idee kommt, die für Dich an dem Tag die richtige Inspiration ist.

  • Nimm dir einmal am Tag Zeit für Dich. 15 – 20 Minuten helfen schon in diese wunderbare Stimmung einzutauchen.
  • Schaffe Dir einen persönlichen Kraftort in Deiner Wohnung.
  • Setze dich bequem in eine für Dich angenehme Dunkelheit.
  • Stimme Dich auf Die Energie der Dunkelheit und der Rauhnacht ein.
  • Wenn Du magst kannst Du jeden Tag eine Rauhnachtkerze anzünden, ein Räucherstäbchen anzünden, ein Gebet sprechen, ein Gedicht lesen, ein Mantra singen oder einfach Dich und die Stille genießen.
  • Bitte um Schutz, Führung und Ausrichtung auf die Quelle des Lichts. Öffne Dich innerlich für die Rauhnachtenergie des jeweiligen Monats des neuen Jahres.
  • Führe eine kleine Lichtmeditation durch. Spüre zuerst ganz bewusst die Dunkelheit und stelle dir dann vor, wie ein Licht immer mehr deinen ganzen Körper durchflutet. Nimm wahr, wie das Licht alle Dunkelheit vertreibt.
  • Ziehe ein Wunschthema aus Deiner Wunschkiste und schreibe auf, was Du loslassen möchtest, und was Du integrieren möchtest (Kann danach im Feuerritual verbrannt werden).
  • Wenn Du magst, dann Ziehe eine Karte aus einem Kartenset mit der Bitte, dass die Karte kommt, die die Kraft hat Dich in der Erfüllung Deines Wunsches bestmöglich zu unterstützen.
  • Wenn Du magst kannst Du im Geist Dein Leben in der Vergangenheit, Gegenwart und in die Zukunft heilen. Spür einfach hinein, welche Stellen Deines Lebensweges Heilung bedürfen und sende Liebe und Heilung in diese Situationen.
  • Lasse jeden Tag Heilung und Segen in den Monat fließen, für den dieser Tag steht. Spüre nach, wann es sich so anfühlt, als sei der Monat voll von der benötigten Heilung. Wenn Du magst kannst Du eine Kugel visualisieren, die sich mit Heilung, Segen und Liebe füllt. Wenn sie ganz voll ist kannst Du Dich bei der geistigen Welt für die Unterstützung bedanken.
  • Wenn Du möchtest, zieh Karten von Meistern, Engeln oder andere Wesen für jeden Monat. Bitte darum, dass sich die Energie zeigt, die Dich in diesem Monat am besten unterstützt. Und mach Dir Notizen, damit Du Dich in dem jeweiligen Monat insbesondere mit diesem Wesen in Verbindung treten kannst.
  • Heile Dich und Deine Ahnen. Wenn Du das Gefühl hast, dass eines Deiner Themen auch Deine Ahnenlinie betrifft dann biete, wenn Du magst, Deiner ganzen Ahnenlinie Heilung an. Gib Deiner Mutter / oder Deinem Vater ihren / seinen Anteil in Dankbarkeit für die erhaltene Erfahrung zurück. So, kann sie ihren / er seinen Anteil heilen und die Anteile, die von Ihren Vorfahren stammen ebenfalls entsprechend weitergeben.
  • Eine andere Möglichkeit ist es Dich mit Deinem Thema in verschiedene Ahnen einzuspüren. Entweder in die Mutterlinie, oder die Vaterlinie oder ganz intuitiv die Ahnen, die sich zeigen. Wenn Du die Ahnenlinie Deiner Mutter nimmst kannst Du Dich zum Beispiel in Deine Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, einer Mutter aus dem Mittelalter, eine Mutter zurzeit von Christi Geburt, einer Mutter aus der Steinzeit einspüren. Wie haben sie sich mit diesem Thema gefühlt? Wenn Du Dich in alle hineingespürt hast kannst Du die große Mutter bitten Dir all das Potenzial zu überreichen, welches Dich und Deine Ahnen heilt. Und Du kannst jedem Deiner Ahnen anbieten sich das Potenzial zu nehmen, welches er / sie zur Heilung benötigt. Und Du selbst nimmst ebenfalls die Energie und Heilung auf, die Du benötigst.
  • Tauchen bei Dir Schuldgefühle auf oder Wut auf jemand anderen kannst Du ein Vergebungsritual zelebrieren. Zum Beispiel indem Du Deine Gefühle zu dem Thema wahrnimmst und beschreibst. Zum Beispiel: Ich nehme wahr, dass ich immer wieder ärgerlich bin wenn….. Dann Sage, wenn Du magst: Ich vergebe mir und ich vergebe Dir (wenn jemand involviert ist). Danach sage: Ich liebe mich und ich liebe Dich. Und ich danke Dir und ich danke mir. Und lass all die Liebe in diese Situationen fließen und gib sie und Dich zur Heilung frei.
  • Schreib Deine Träume auf, die Vorboten des jeweiligen Monats.
  • Löse negative Glaubenssätze und wandle sie in positive Glaubenssätze. Zum Beispiel: Ich bin nicht gute genug! In „Ich bin, so wie ich bin, genau richtig!“
  • Richte Dich mit Deiner Gedankenkraft und Konzentration auf das bereits erreichte Ziel aus und bedanke Dich bei der geistigen Welt für die Erfüllung und Unterstützung.

ERFOLGREICHES WÜNSCHEN

Beschäftige Dich immer wieder mit Deinem Wunsch. Bau ein Resonanzfeld auf, dass Die Erfüllung von der geistigen Ebene in die Materie holt. Wünschen ist zum wie eine kosmische Suchmaschine, die nach ähnlichen Energiefeldern sucht. Da Gleiches immer Gleiches anzieht, holen wir auf diese Weise die Erfüllung unserer Wünsche in unser Leben. Zum anderen wachsen wir durch die Beschäftigung mit unserem Wunsch immer mehr in die Bereitschaft hinein, zum Empfänger unseres Wunsches zu werden.

Je länger und intensiver wir uns mit unserem Wunsch beschäftigen, umso intensiver und nachhaltiger ist die Energie, die wir nach außen senden und zu unserem Unterbewusstsein schicken. Eine Möglichkeit ein Resonanzfeld zu schaffen ist eine Wunschcollage.

Schneide hierzu aus Zeitungen, Illustrierten oder Magazinen all das aus, was du gerne in deinem Leben haben möchtest – was auch immer es sei. Alle Bilder, Zeichnungen oder Fotos, die mit deinem Wunsch in Verbindung stehen, sind dafür geeignet. Begrenze dich auch nicht bei den Dingen, die du gerne in deinem Leben haben möchtest. Vielleicht ist es ein Computer, ein Fahrrad, ein Haus, ein Kleid oder ein Auto. Vielleicht sind es mehrere Dinge auf einmal. Eine Wohnung, Rollerblades, eine Tasche, ein Boot, ein Urlaub, ein Traumpartner oder Geld.

Was immer du gerne in deinem Leben haben möchtest, kommt in dieses Bild. Wir basteln eine richtige Collage. Du kannst auch selber darin malen oder schreiben. Die Wahl des Formats bleibt dir überlassen. Wesentlich ist, dass du dieses Bild – vielmehr deine Wünsche – immer wieder vor Augen hast und dich damit beschäftigst. Sooft du das Gewünschte vor Augen siehst, schwelgt dein Unterbewusstsein in Vorfreude. Du beginnst das Gewünschte immer mehr anzunehmen. Du identifizierst dich mit deinen Wünschen. Du näherst dich deinen Zielen immer mehr an. Sie sind nicht länger unerreichbar. Und plötzlich treffen sie ein. Und du findest dies selbstverständlich. Weil sie doch bereits so lange Zeit ein Teil von dir waren, ist es nur natürlich, sie nun auch physisch, also ganz real, in deinem Leben begrüßen zu dürfen.

Hänge dieses Bild bei dir zu Hause auf, damit du täglich in Kontakt damit treten kannst. Vielleicht kommt auch immer wieder etwas Neues hinzu oder du malst einige Details noch wesentlich konkreter aus. Je mehr sich dein Geist und deine Vorstellung darauf fokussieren, je mehr du dich damit beschäftigst, umso eher wird es in dein Leben gezogen.

Je mehr du dabei in die Vorfreude gehst, umso stärker ist die ausgesandte Energie.

Verbinde dich mit diesem Bild und sei Schöpfer Deiner wundervollen Zukunft.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Glück bei der Erreichung Deiner Ziele!

Melanie

 

Buchempfehlungen:

 

Advents- und Weihnachtsrituale: Der Weg in das mystische Herz der Weihenächte (Taschenbuch)

von Jeanne Ruland

Als Einstiegsbuch sehr zu empfehlen. Hier wird auf die Hintergründe der Rauhnächte eingegangen. Informatives zur Natur- und Sternenkunde und zum historischen Brauchtum sowie praktische Tipps und Übungen, mit denen man jede einzelne Rauhnacht besinnlich, zauberhaft und nachhaltig gestalten kann.

 

Was Engel dir sagen: Botschaften deiner himmlischen Helfer

(Gebundene Ausgabe)

von Jeanne Ruland

Für alle die, die schon in der Adventszeit beginnen möchten bietet sich dieses Buch an.

Vom 01. Bis 25. Dezember erhaltet Ihr für jeden Tag Anregungen & wunderschöne Texte.

Für alle, die jeden Tag intuitiv einen Engel als Begleiter wählen möchten. Wunderschöne Meditationen für Herz und Seele.

 

Rauhnacht-Rituale für Frauen: Eine spirituelle Bewusstseinsreise durch die zwölf Nächte (Taschenbuch)

von Sandra Waldermann-Scherhak

Mit viel Herz werden wird man von Rauhnacht zu Rauhnacht in seine urweibliche Kraft geführt. Zur Seite stehen dabei zwölf weibliche Archetypen – von der wilden Frau über die Heilerin bis hin zur Wandlerin –, mit deren Unterstützung man seine Weiblichkeit und sich  selbst nähren und heilen kann. Dank der zahlreichen Übungen und Rituale kannst Du Dein weibliches Potenzial wiederfinden, so dass Du mutiger, kreativer und voller Zuversicht ins neue Jahr gehen kannst.

 

 

Meine Praxis befindet sich in Leopoldshöhe – Schuckenbaum. Direkt an der Grenze zu Bielefeld und nahe der A2 Richtung Dortmund und Hannover (Anfahrt jeweils ca. 1 Stunde). Hier befindet sich  auch die Praxis. Hier Deine Anfahrtszeit aus der näheren Umgebung zur Orientierung: 

Einzugsgebiet mit ca. 15 – 30 Minuten Anfahrtszeit(Auto):

  • Bielefeld, ca. 12 km, ca. 16 Minuten
  • Herford, ca. 12 km, ca. 16 Minuten
  • Bad Salzuflen, ca. 9 km, ca. 12 Minuten
  • Lage, ca. 11 km, ca. 16 Minuten
  • Oerlinghausen, ca. 11 km, ca. 17 Minuten
  • Paderborn, ca. 39 km, ca. 38 Minuten
  • Gütersloh, ca. 32 km, ca. 28 Minuten
  • Minden, ca. 42 km, ca. 33 Minuten
  • Detmold, ca. 20 km, ca. 26 Minuten
  • Bad Oyenhausen, ca. 33 km, ca. 26 Minuten
  • Bünde, Innenstadt: ca. 30 km, ca. 30 Minuten
  • Lemgo, ca. 18 cm, ca. 22 Minuten
  • Porta Westfalica, ca. 38 km, ca. 26 Minuten
  • Delbrück, ca. 35 km, ca. 39 Minuten
  • Rinteln, ca. 47 km, ca. 36 Minuten
  • Blomberg, ca. 40 km, ca. 39 Minuten
  • Horn-Bad Meinberg, ca. 32 km, ca. 39 Minuten
  • Hövelhof (Gemeinde), ca. 28 km, ca. 32 Minuten
  • Augustdorf, ca. 20 km, ca. 24 Minuten
Als Kleinunternehmerin im Sinne von § 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) wird Umsatzsteuer nicht berechnet.